Milchstraße
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165. Captain Decimus Duck – Gefangener der Zwischenwelt
Captain Decimus Duck – Gefangener der Zwischenwelt
„Captain Duck, so treffen wir uns wieder. Sie sitzen in der Falle und werden mit nicht wieder entkommen.“
Decimus Duck, Captain des Raumschiffs ENTENSCHEIß spürte den kalten Atem seines Erzfeindes im Nacken.
„Admiral Goose! Mit euch habe ich hier nicht gerechnet.“
Der Captain seufzte genervt. „Und die anderen Leute hier auch nicht. Jetzt nehmen sie endlich den Fuß aus der Drehtür. Sie halten den ganzen Verkehr auf.“
Schweigend verließen sie nacheinander die IKEA Filiale der großen Raumstation.
(c) 2023, Marco Wittler
164. Captain Decimus Duck ist falsch verbunden
Captain Decimus Duck ist falsch verbunden
„Captain Duck, so treffen wir uns wieder.“
Admiral Goose, der Erzfeind von Captain Decimus Duck, rieb sich die Augen.
Was? Äh … Hä?“
Auf dem Hauptschirm sah er nicht die verhasste Ente, sondern einen Affen.
„Gestatten, Captain Scott Schimpanse vom Raumschiff BANANENSCHALE. Sie haben sich in der Adresse geirrt. Das hier ist nicht die ENTENSCHEIß.“
Der Admiral unterbrach die Verbindung.
Captain Duck kicherte und legte den Pappaufsteller seines Idols zur Seite. Der Kauf hatte sich echt gelohnt.
(c) 2023, Marco Wittler
163. Captain Decimus Duck sieht nichts
Captain Decimus Duck sieht nichts
„Captain Duck, so sehen wir uns wieder.“
Decimus Duck erkannte seinen Erzfeind sofort an der Stimme und lachte grimmig.
„Admiral Goose, ich muss euch enttäuschen.“
Dem Admiral der gegnerischen Raumflotte stockte der Atem. Damit hatte er nicht gerechnet.
„Wir sehen uns nicht wieder, denn ich trage eine Augenbinde gegen das Licht des Sternenmeers.“ Der Captain drehte sich und zog die Decke über den Kopf.
„Und jetzt halten sie die Klappe, ich will endlich schlafen. Doofe Gemeinschaftsquartiere.“
(c) 2023, Marco Wittler
162. Captain Decimus Duck tritt aus dem Nebel
Captain Decimus Duck tritt aus dem Nebel
„Captain Duck, so treffen wir uns wieder.“
Decimus Duck konnte sein Gegenüber in den dichten Nebelschwanden nur an der markanten Stimme erkennen. „Admiral Goose, mein Erzfeind. Mit euch habe ich nicht gerechnet.“
Der Captain griff an seine Hüfte, doch die Strahlenwaffe war nicht da. Warum war er gerade heute zum Saunaplaneten geflogen?
Dem Admiral ging es nicht besser. Sie standen sich nackt gegenüber.
„Capain Duck, wir treffen uns ein andern mal wieder.“
Sie verschwanden wieder in den Nebeln.
(c) 2023, Marco Wittler
161. Dino greift nach den Sternen
Dino greift nach den Sternen
Dino, ein kleiner Compsognathus von nicht einmal einem Meter Körperlänge konnte den Blick vom Nachthimmel nicht abwenden. „Ich möchte zu den Sternen fliegen und das Weltall erkunden. Dafür brauche ich aber eine Rakete. Leider habe ich keine Ahnung von Technik.“
Danny, seine große Langhalsdinosaurierfreundin lächelte. „Na los, kletter auf meinen Kopf. Ich werde dir helfen.“
Behutsam hob sie Dino so hoch, dass er mit den Händen nach den Sternen greifen und sie ganz aus der Nähe betrachten konnte.
(c) 2023, Marco Wittler
160. Captain Decimus Duck trifft seinen Erzfeind
Captain Decimus Duck trifft seinen Erzfeind
„Captain Duck, endlich treffen wir uns wieder.“
Das hämische Grinsen und die Narbe auf der Wange waren unverkennbar. Die Graugans auf dem Hauptschirm war Admiral Goose. „Bringen wir es zu Ende. Ein Duell auf der Planetenoberfläche.“
„Mein Erzfeind.“, antwortete Decimus Duck grimmig und schüttelte den Kopf. „Keine Zeit. Meine Frau ist einkaufen und ich brüte unser Ei in der Zeit aus.“
Der Captain zeigte stolz seinen Nachwuchs vor, ließ das Schiff abdrehen und verschwand in den Tiefen des Alls.
(c) 2023, Marco Wittler
143. Die kleine Hexe fliegt ins All
Die kleine Hexe fliegt ins All
Eine riesige Explosion erhellte die Nacht. Auf ihr ritt eine Rakete dem Himmel entgegen.
„Wie wundervoll. Die Menschen reisen zu den Sternen. Dort warten bestimmt viele Abenteuer.“
In diesem Moment wünschte sich die kleine Hexe nichts sehnlicher, als den Menschen folgen zu dürfen.
Sie dachte nach und formulierte einen neuen Zauberspruch. Mit ihrem Zauberstab erzeugte sie eine Blase um sich, die Sekunden später lautlos und unbemerkt der Rakete folgte.
(c) 2023, Marco Wittler
125. Künstliche Intelligenz III
Künstliche Intelligenz III
„Computer? Wie weit ist es noch?“
Der Computer meldete sich mit einem kurzen Akustiksignal, bevor er antwortete. „Vor uns noch 13,4 Lichtjahre Reisestrecke.“ Er schaltete sich wieder ab, um auf neue Sprachbefehle zu warten.
„Computer, wie lange fliegen wir noch?“
„Wenn das Schiff die derzeitige Geschwindigkeit beibehält und uns kein Hypersturm aufhält, erreichen wir das Ziel in 2,3 Tagen.“
„Computer …“
Der Computer seufzte. Wie hielten die Menschen das Reisen mit kleinen Kindern nur aus?
(c) 2023, Marco Wittler
124. Künstliche Intelligenz II
Künstliche Intelligenz II
Steve drehte sich auf der Raumschiffsbrücke.
Schon immer nervte dieses Kameraauge. Nun hatte er ein zweites entdeckt.
Das Erd-Büro behielt ihn mit zwei KIs im Auge. Er hatte zu viele Blechschäden verursacht.
„Ich muss sie austricksen und beschäftigen.“
Er dachte nicht lange nach und stellte eine schwere Aufgabe. „Was ist die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und allem anderen?“
Er grinste. Aus einem Buch wusste er, dass die KI nun neun Millionen Jahre beschäftigt sein würden.
(c) 2023, Marco Wittler
123. Künstliche Intelligenz I
Künstliche Intelligenz I
„Ist alles in Ordnung mit dir?“
Der bohrende Blick seiner Begleitung war Steve nicht entgangen. Dieser war allerdings nicht auf ihren gerichtet, sondern auf das Kameraauge der Bord-KI.
„Alles bestens. Ich behalte nur die KI im Auge. Ich bin davon überzeugt, dass man ihr nicht trauen darf.“
Steve kicherte leise. Seit sein Raumschiff über zwei KI Systeme verfügte, beobachteten sie sich gegenseitig und achteten nicht mehr auf ihn. Endlich keine unangenehmen Meldungen mehr an das Büro auf der Erde.
(c) 2023, Marco Wittler