Kinder
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556. Fridolin vom Flüsterstein hat Angst
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Bitte lies meine Geschichten einmal selbst, bevor du sie deinen Kindern vorliest. Sie sind zu Halloween etwas gruseliger, auch wenn sie lustig enden. Bitte bewerte vorher, ob dein Kind die Geschichten bereits versteht, damit umgehen kann und sich nicht zu sehr gruselt.
Fridolin vom Flüsterstein hat Angst
Fridolin vom Flüsterstein schreckte aus seinen Gedanken auf. »Nanu? Wer klingelt so spät noch an den Toren des Schlosses?«
Das Nachtgespenst schwebte langsam durch Wände und Decken, erreichte den Eingang und öffnete. Draußen standen schaurige Gestalten. Eine Mumie, ein Vampir, eine Hexe und ein großes Monster.
Fridolin bekam Panik, begann zu schreien.
»Süßes oder Saures!«, riefen ihm die Kinder entgegen.
Das Nachtgespenst atmete erleichtert auf. »Warum muss Halloween immer so schaurig sein?«
(c) 2024, Marco Wittler
555. Unbekannte Partygäste
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Unbekannte Partygäste
Noch bevor der alte Leuchtturmwärter einen Fuß durch die schwere Stahltür gesetzt hatte, wurde er wütend.
Wieder einmal hörte er Lärm in der Leuchtfeuerkammer. Scheinbar feierte sein Mitbewohner, der Zombie Paul, eine Party.
»Wie oft soll ich es dir noch sagen, du sollst keine …«
Er sah sich um. Paul war allein.
»Ähm … ja … also. Nichts für ungut. Hab mich wohl verhört.«
Der Zombie konnte sich ein Grinsen kaum verkneifen. Den Unsichtbaren als Partygast einzuladen, war einfach nur perfekt.
(c) 2024, Marco Wittler
Captain Ulli Grunz im Reich des Todes – Kapitel 8 – Letzter Ausweg
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Kapitel 8 – Letzter Ausweg
Ulli Grunz ließ die Schultern hängen. So hatte er sich das Ende seines Schweinelebens nicht vorgestellt. Es gab keinen Ausweg mehr. Er war gefangen.
»Wirst du endlich kooperieren?« Der Tod stürmte auf den Captain zu. Hätte sich in seiner dunklen Kapuze kein nackter Knochenschädel befunden, seine Mimik würde grenzenlose Wut zeigen. »Ich habe es satt, dich durch die Hölle zu jagen. Ich habe noch andere Termine. Mein Zeitplan kommt durcheinander. Mein Boss macht mir Feuer unter dem Hintern, wenn ich mich verspäte.«
Feuer. Drachen. Ullis Blick hellte auf. Es schien, als würde kurz ein Licht in seinen Augen aufblitzen.
»Ich gebe auf. Habe ich einen letzten Wunsch frei?«
Der Tod zögerte. »Dein Ernst oder ist das wieder ein schweinischer Trick?«
»Warum sollte ich tricksen? Du findest mich eh. Bekomme ich einen Kaugummi?«
Der Tod nickte.
Ulli atmete auf, packte den Kaustreifen aus dem Papier und faltete daraus einen kleinen Drachen.
»Reingelegt.« Schon trug ihn der Wind davon.
(c) 2024, Marco Wittler
554. Eine haarige Angelegenheit
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Eine haarige Angelegenheit
Der alte Leuchtturmwärter betrat seinen Arbeitsplatz. Hörte er da Lärm?
Er schlich die Treppe hinauf, öffnete die Tür zum Leuchtfeuer und sah einen Zombie vor sich.
»Paul? Feierst du wieder eine Party, ohne um Erlaubnis zu fragen?«
Der Zombie schüttelte den Kopf. »Niemals. Hast du mir doch verboten.«
Der Leuchtturmwärter nickte und ging. Kaum hatte er die Tür geschlossen, erhob sich der flauschige Teppich vom Boden und gab sich als Werwolf zu erkennen. »Ist ja gerade nochmal gut gegangen.«
(c) 2024, Marco Wittler
553. Blutstropfen
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Blutstropfen
Der alte Leuchtturmwärter warf einen Blick in die Ferne. Alles war in bester Ordnung.
»Moment mal. Was ist das?« Dicke, rote Tropfen fielen vor dem Fenster herab. »Teufel noch eins.«
Er sprang auf, kletterte über eine schmale Leiter zur Dachluke und stieß diese auf. Er war bereits auf das Schlimmste gefasst.
»Was geht hier vor?«
Sein Mitbewohner, Zombie Paul, erschrak und hob schnell eine Flasche hoch.
»Party mit einem Vampir. Ich habe nur leider etwas vom Blutorangensaft verschüttet.«
(c) 2024, Marco Wittler
552. Der Hauch des Todes
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Der Hauch des Todes
Der alte Leuchtturmwärter wurde unsanft durch ein lautes Stöhnen aus seinen Träumen gerissen.
Er spürte einen Lufthauch an seinem Ohr, nahm mit seiner Nase einen bestialischen Gestank war.
Langsam öffnete er seine Augen, drehte den Kopf und blickte in das Gesicht eines Zombies.
»Bin ich schon wieder bei der Arbeit eingeschlafen?«
Der Zombie grinste und nickte. »Ist doch kein Problem. Du passt auf das Leuchtfeuer auf und ich auf dich. Wofür sind denn Mitbewohner da?«
(c) 2024, Marco Wittler
Captain Ulli Grunz im Reich des Todes – Kapitel 5 – Auf und davon
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Auf und davon
Nebelschwaden drangen durch Türen und Fenster herein. Sie hüllten Uli Grunz volltändig ein. Nicht einmal seine eigene Nasenspitze war noch zu erkennen.
»Was geschieht mit mir?«
Einen Augenblick später war der Nebel verschwunden. Ulli saß, gekleidet in einen albernen Matrosenanzug, mitten in einem Klassenraum.
»Mist. Jetzt muss ich meine hoch peinliche Schulzeit erneut durchmachen. Das überlebe ich nicht.«
Schon erklang die Stimme des Todes in seinem Kopf. »Du irrst dich, Captain. Du gehörst nicht mehr zu den Lebenden. Das ist dein ganz persönliches Jenseits.«
Ulli Grunz stöhnte. »Ich muss hier dringend raus.«
Er beugte sich unter den Tisch und griff zur Schultasche. »Wenn der Tod meine Schule eins zu eins kopiert hat, dann bin ich schneller hier raus, als er Friedhof sagen kann.«
Er holte ein Fläschchen mit Seifenlauge aus der Tasche und blies kräftig in den Ring, der sich im Deckel befand. Eine riesige Blase entstand, mit deren Hilfe der Eber aus dem Fenster verschwand.
(c) 2024, Marco Wittler
Captain Ulli Grunz im Reich des Todes – Kapitel 4 – Du hast noch viel zu lernen
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Kapitel 4 – Du hast noch viel zu lernen
Kurz war in Ulli Grunz Hoffnung aufgeflammt. Offensichtlich hatte der Tod seinen nächsten Kunden an Bord des Raumschiffs ENTERSCHWEIN in Empfang nehmen sollen. Leider war er einen Schritt zu langsam gewesen.
Der Tod drehte sich wieder um. »Du!« Er stürmte auf den Captain zu. »Du hast mich abgelenkt. Jetzt ist er mir entwischt. Dafür wirst du in der Hölle schmoren. Das …« Er holte noch einmal seine Liste hervor. »Das wirst du mir büßen, Ulli Grunz.«
Ein Lachen kroch aus seiner Kehle, das selbst den Teufel in Angst und Schrecken versetzt hätte. Er griff nach Ullis Arm. Einen Augenblick später verschwanden sie aus der Kabine und fanden sich in einem kühlen, weißen Flur wieder.
»Wo sind wir hier?« Ulli blickte sich zitternd um.
»Das ist die Volkshochschule Schweinfurt. Hier hast du vergeblich versucht, dein Abitur nachzuholen.«
Der Captain riss panisch die Augen. »Nein. Nein! NEIN! Alles nur das nicht.«
»Willkommen in deiner Ewigkeit, Ulli Grunz.«
(c) 2024, Marco Wittler
550. Panik auf dem Meer
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Panik auf dem Meer
Der alte Leuchtturmwärter stieg zum Deich hinauf. Auf dem Weg zum Turm fiel ihm etwas auf.
»Was zur Hölle …?«
Die Schiffe am Horizont fuhren nicht zum Hafen, sondern machten schnell kehrt.
Der Leuchtturmwärter öffnete die schwere Eisentür, stürmte über die Treppe nach oben und riss die Tür zum Leuchtfeuer auf.
»Was ist hier los?«
Der Zombie am Fenster erschrak und verlor seinen Kopf.
»Ähm … Halloweenstreich.« Er zeigte auf das Monstergesicht, das er auf die Lampe gemalt hatte.
(c) 2024, Marco Wittler
Captain Ulli Grunz im Reich des Todes – Kapitel 3 – Ungebetener Besuch
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Ungebetener Besuch
»Hä? Was?«
Captain Ulli Grunz zog die Stirn in Falten. »Ich bin nicht Scott Schimpanse.« Er straffte sich, zog sich seine Uniform wieder glatt. »Kann es sein, dass du gerade einen fatalen Fehler machst und mich verwechselst?« Vorsichtig streifte er die knöchernen Hände des Tods von seinen Schultern ab.
In der Kapuze des schwarzen Umhangs kam ein nackter Knochenschädel zum Vorschein.
»Kann nicht sein. Ich gehe ganz sorgfältig nach meiner Liste vor.«
Der Tod kramte einen Zettel aus seiner Tasche. »Hier, schau selbst. Captain Scott Schimpanse und Morgen ist dann Ulli Grunz an der Reihe.«
»Ich bin aber nicht dieser komische Affe, ich bin Ull …« Der Captain hielt inne. Fast hätte er sich verraten.
Ein Licht tauchte hinter den Beiden auf. Jemand beamte sich in den Raum. Ein Schimpanse im Raumanzug erschien.
Der Tod fuhr herum. »Du!« Er hatte seinen Fehler erkannt und sprang Scott Schimpanse entgegen, der panisch auf eine Fernbedienung drückte und wieder verschwand.
(c) 2024, Marco Wittler