November, 2023
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Nicki und Klaus 06
Montag, 06. Dezember
»Rudolph mit der roten Nase, dann Dasher und Dancer, Pracer und Vixen, Comet und Cupid,Donner und Blitzen. Die Rentiere des Weihnachtsmannes. Er spannt sie jedes Jahr vor seinen großen Schlitten. In der heiligen Nacht kommen sie vom Norpol geflogen, reisen um die ganze Welt und beschenken alle braven Kinder. Sie stehen in seinem goldenen Buch. Und dann landet er auf den Dächern der Häuser, klettert durch den Kamin ins Wohnzimmer, legt die Geschenke unter den Baum und verschwindet wieder. Doch kurz vorher isst er sich noch einen Teller Kekse und trinkt ein großes Glas Milch.«
Plötzlich kam die Lehrerin.
»Nicki, warum antwortest du denn nicht? Ich habe dich jetzt schon dreimal aufgerufen. Aber du träumst ja mal wieder vor dich hin.«
Die Kinder lachten, bevor sie wieder zur Ruhe ermahnt wurden.
»Und nun kommst du bitte nach vorne und berichtest uns allen, was dir so wichtig ist, dass du es nicht für nötig hälst, dich auf meinen Unterricht zu konzentrieren.«
Nicki wurde rot im Gesicht. Er stand auf und schlich so langsam wie möglich nach vorn zur Tafel. Er hoffte, dass es in den nächsten Sekunden zur Pause schellen würde. Doch leider waren erst zehn Minuten der Schulstunde vergangen.
»Ich schmiede gerade einen Plan, um zu beweisen, dass es den Weihnachtsmann gibt.«, murmelte er leise vor sich hin.
»Wie bitte? Ich habe dich nicht verstanden. Kannst du nicht etwas lauter sprechen?«, sagte die Lehrerin.
»Ich schmiede gerade einen Plan, um zu beweisen, dass es den Weihnachtsmann gibt.«, sagte Nicki mit normaler Stimme.
»Du glaubst echt noch an den Weihnachtsmann?«, hörte man eine fiese Stimme aus der hintersten Ecke des Klassenzimmers.
»Du bist ja noch ein Baby.«, rief ein Mädchen.
Dann lachten alle und hielten sich die Bäuche.
»Mach dir nichts daraus, Nicki.«, sagte die Lehrerin.
»“Es gibt ja auch Kinder, die noch an den Osterhasen oder den bösen Wolf glauben. Aber auch du wirst noch eines Tages feststellen, dass es das alles nicht gibt.«
Nicki rümpfte die Nase, während er sich wieder setzte.
»Osterhase? So ein Blödsinn. Ein kleines Tier kann doch niemals so viel Eier schleppen. Wer an den noch glaubt ist wirklich ein Baby.«
Da stand Leon entsetzt auf und rannte aus der Klasse.
»Es gibt den Osterhasen. Das weiß ich genau. Wer was anderes behauptet lügt.«, rief er und verschwand weinend im Flur.
Nicki und Klaus 05
Sonntag, 05. Dezember
Draußen krähte ein Hahn, während die Sonne langsam aufging.
Nicki hatte eben noch tief und fest geschlafen. Doch dieses Geräusche weckte ihn sofort auf.
Sein erster Blick fiel auf die rote Socke am Fensterbrett.
»Es muss ihn einfach geben. Bitte, bitte, bitte. Komm heute Nacht hier vorbei.«
Doch in Nickis Kopf sah es ganz anders aus. Die ersten Zweifel machten sich in seinen Gedanken breit.
Am Nachmittag klingelte es an der Tür. Oma war angekommen. Doch dieses Mal stürmte Nicki nicht die Treppe herunter. Stattdessen schlich er über jede einzelne Stufe. Als er im Flur stand wunderte er sich.
»Oma? Wen hast du denn da mitgebracht?«
Tatsächlich. Oma war nicht allein gekommen. Sie war in Begleitung eines großen, dicken Mannes mit einem langen Bart.
»Hallo, mein Junge. Schön, dass du da bist.«
Dann wandte sie sich ihren Begleiter zu.
»Das ist mein Nachbar, der Klaus. Wir haben uns vor ein paar Wochen kennengelernt, als mein Auto nicht mehr anspringen wollte. Es gibt also doch noch hilfsbereite Menschen. Und nun sind wir dicke Freunde.«
Sie knuffte Klaus in die Seite, während Mama die beiden herein bat.
Nicki begrüßte die beiden und gab ordentlich die Hand. Als er Klaus gegenüber stand, zwinkerte dieser ihm zu.
»Na, kleiner Mann? Freust du dich schon darauf, dass heute Nacht der Nikolaus zu dir kommt?«
Nicki bekam sofort einen traurigen Gesichtsausdruck und sah zu Boden.
»Es gibt ihn gar nicht.«, sagte er kleinlaut.
Da hockte sich Klaus hin und hob dem Jungen den Kopf wieder an.
»Wer hat dir denn den Quatsch erzählt? Natürlich gibt es den Nikolaus. Ich habe ich sogar schon einmal persönlich getroffen. Und wenn er dir nichts in deine kleine rote Socke steckt, dann liegt das daran, dass er sich ein klein wenig verspätet. Aber der Tag Morgen ist lang. Du wirst schon sehen.«
Dann stand er auf und folgte Oma zum Kaffeetisch.
»Meine kleine rote Socke?«, murmelte Nicki vor sich hin.
»Woher weiß er denn davon?«
Das war schon sehr seltsam. Aber Nicki freute sich trotzdem, einen Erwachsenen getroffen zu haben, der ihn nicht vom Glauben an Weihnachtsmann und Nikolaus abbringen wollte.
»Der Mann ist in Ordnung.«
Da war sich Nicki sicher.
Am Abend fuhr Oma wieder nach Hause. Doch bevor sie das Haus verließ, drehte sie sich noch einmal zu ihrem Enkel um.
»Ach, mein kleiner, trauriger Schatz. Wenn du an etwas glaubst, dann lass dich davon nicht abbringen. Lass dir nichts von den Großen erzählen, denn die sind viel zu erwachsen für schöne Geschichten. Und ich bin mir ganz sicher, dass der Nikolaus heute Nacht zu dir kommen wird.«
Und Klaus setzte auch noch etwas hinzu.
»Er war schon hier. Ich bin mir ganz sicher. Schau in deiner kleinen Socke nach.«
Dann zwinkerte er dem Jungen zu und ging nach draußen. Vom Wagen rief er noch etwas zur Haustür.
»Und ich habe mal gehört, dass er Kinder wie dich sogar öfter besuchen wird, weil ihr so sehr an ihn glaubt. Das macht ihn besonders glücklich.«
Nicki wusste nicht, was das alles bedeuten sollte. Doch nun keimte ein Funken Hoffnung in seinem Herzen. Er lief nach oben in sein Zimmer und plünderte die rote Socke am Fensterbrett. In ihr fand er ein paar goldene Schokoladentaler und einen Brief des Nikolaus.
Nicki und Klaus 04
Samstag, 04. Dezember
Endlich Wochenende. Die Schule konnte für die nächsten zwei Tage vergessen werden.
Nicki durfte ausschlafen. Im Land seiner Träume war er weit weg von allen seinen Sorgen. Niemand ärgerte ihn. Niemand wollte ihn davon abbringen, an den Weihnachtsmann zu glauben. Doch irgendwann klopfte es dann doch an seine Tür und er wurde von Mama geweckt.
Nach einem ereignislosen und regnerischen Tag bereitete er sich auf die folgende Nacht vor.
»Morgen Nacht kommt der Nikolaus.«, erzählte er beim Abendessen.
»Ich hab auch schon eine Socke an meinem Fensterbrett gehängt. Montag in der Früh hat er mir dann bestimmt eine kleine Überraschung rein gesteckt.«
Papa seufzte und legte seinem Sohn eine Hand auf die Schulter.
»Es gibt da etwas, dass ich dir mal erzählen sollte.«
Und schon begann es wieder von vorn. Nicki erfuhr, dass Weihnachtsmann und Nikolaus die selbe Person waren und es beide nicht gab.
»Ihr habt mich gar nicht mehr lieb, dass ihr mir so viele Lügen erzählt.«, regte sich Nicki auf.
Er war den Tränen nahe, als er in sein Zimmer rannte und die Tür hinter sich in Schloss warf. Dann hockte er sich weinend vor die kleine rote Socke und hoffte ganz tief in seinem Herzen, dass er sich nicht irrte.
»Es muss ihn einfach geben.«
Nicki und Klaus 03
Freitag, 03. Dezember
»Am Sonntag kommt Oma zu Besuch.«, sagte Mama am Frühstückstisch.
Das waren doch mal gute Nachrichten. Nicki freute sich sofort, denn Oma hatte bisher jedes Jahr zum Nikolaustag Geschichten über den Weihnachtsmann erzählt.
»Sie glaubt bestimmt noch an den Weihnachtsmann.«, dachte sich Nicki.
Das war seine große Chance, es seiner Familie zu zeigen. Doch nun wurde es langsam Zeit für die Schule.
In der großen Pause saßen sie wieder zusammen und spielten mit dem wenigen Schnee, der über Nacht gefallen war. Es reichte noch lange nicht für eine Schlittenfahrt. Aber es sah zumindest so aus, als hätte jemand die Erde mit ein wenig Puderzucker bestreut. Doch dann brach die Wolkendecke auf und die Sonnenstrahlen begannen, das Weiß weg zu tauen.
Nicki, Leon und Tim hockten auf der Spielwiese und formten kleine Schneebälle. Doch bevor sie auch nur daran denken konnten, sie zu werden, kam die mahnende Stimme von Frau Schmidt, einer strengen Lehrerin.
»Schneebälle sind an unserer Schule strengstens verboten. Zerdrückt sie sofort oder ihr müsst mit einer Strafe rechnen.«
Leon sah hoch und grinste.
»Die glaubt bestimmt nicht mehr an den Weihnachtsmann, so gemein, wie sie ist.«
Da mussten die anderen lachen.
»Jetzt werdet doch mal wieder ernst.«, schimpfte Nicki.
»Wir haben noch sehr viel zu erledigen. Habt ihr euch um eure Aufgaben gekümmert?«
Die Jungs nickten. Dann kramte Tim einen Zettel hervor.
»Nach meinen Recherchen müsste es sehr einfach sein, den Weihnachtsmann zu fotografieren. In der heiligen Nacht fliegt er mit seinem Rentierschlitten um die Welt, um allen braven Kindern Geschenke zu bringen. Wenn alle schlafen, klettert er durch den Kamin ins Wohnzimmer und legt die Geschenke unter den Baum. Und das ist der Moment, in dem wir ihn erwischen.«
Leon sah Tim fragend an. Also setzte Tim die Erklärung des Plans fort.
»Der Weihnachtsmann steht unheimlich auf frisch gebackene Kekse und kalte Milch. Wir stellen ihm das alles auf einem kleinen Tisch bereit. Daran wird er nicht vorbei gehen können. Und wenn er sich davon nimmt, haben wir genug Zeit auf den Auslöser unserer Fotokamera zu drücken.«
»Mein großer Bruder hat eine Webcam in seinem Laptop.«, fiel Leon ein.
»Wenn ich ihn frage, dürfen wir sie vielleicht benutzen. Dann bekommen wir sogar ein Video vom Weihnachtsmann.«
Der Plan klang narrensicher. So musste es einfach funktionieren. Nicki lud seine Freunde für den nächsten Nachmittag zu sich nach Hause ein, um sich auf die große Nacht vorzubereiten.
»Ich bin ja so aufgeregt. Endlich lernen wir ihn persönlich kennen.«
Der Nachmittag verlief ziemlich ereignislos. Während sich Mama um die Wäsche kümmerte, dachte Nicki darüber nach, wie er in der heiligen Nacht lange genug wach bleiben konnte.
»Oh je, das wird alles andere als einfach. Ich schlafe doch sonst schon immer so früh ein. Ich muss einfach aufpassen, dass Papa mir keine Geschichte vorliest. Die machen mich immer so müde.«
Nicki und Klaus 02
Donnerstag, 02. Dezember
Nicki hatte die halbe Nacht nicht schlafen können. Immer wieder war er erwacht und hatte über die Autofahrt des gestrigen Tages nachgedacht. Natürlich hatte er dann auch weinen müssen. Er konnte es noch immer nicht glauben, was Mama ihm erzählt hatte. Den Weihnachtsmann musste es einfach geben.
»Vielleicht sollte ich ihm eine Falle stellen. Dann warte ich in der Weihnachtsnacht einfach im Wohnzimmer. Hinter dem Sofa wird er mich nicht sehen. Und wenn er dann durch den Kamin herein kommt, mache ich ein Beweisfoto.«
Doch bis dahin würden noch so viele Tage und Nächte vergehen.
»Das halte ich doch nie aus. Ich will jetzt wissen, ob es ihn gibt.«
Also musste ein neuer Plan her. Doch wie sollte man das nur anstellen?
»Darüber denke ich nach, wenn es wieder hell wird.«
Ein paar Minuten später war Nicki wieder eingeschlafen.
Schule.
In der großen Pause versammelten sich die Kinder auf dem Schulhof. Nicki stand mit seinen Freunden unter einer großen Eiche. Dort berichtete er von seinem schrecklichen Erlebnis.
»Sie hat mir tatsächlich gesagt, dass es den Weihnachtsmann gar nicht gibt. Könnt ihr euch das vorstellen?«
Ein paar Jungs bekamen ein entsetztes Gesicht.
»Was? Den soll es gar nicht geben? Kann doch gar nicht sein. Deine Mama lügt bestimmt. Wer bringt denn sonst nachts die Geschenke?«
Doch Max lachte.
»Glaubt ihr echt noch an den Weihnachtsmann? Ihr seid ja dumme Babys. Große Kinder wissen, dass das alles nur ein Märchen ist. Also glaubt lieber auch nicht mehr daran oder geht zurück in den Kindergarten.«
Leon begann zu weinen. So etwas hatte er gar nicht hören wollen. Auch Nicki war den Tränen nahe. Er warf Max einen bösen Blick zu, packte seine Sachen zusammen und lief fort. Bei einem letzten Blick über die Schulter rief er ihm noch etwas zu.
»Ich werd es dir zeigen. Es gibt ihn doch. Und du wirst auch schon noch daran glauben.«
Am Nachmittag saßen sie zu dritt im Kinderzimmer. Nicki hatte Leon und Tim eingeladen. Auf dem Schreibtisch lag ein Stapel Papier und unzählige Stifte.
»Wir müssen einen Plan machen.«, sagte Nicki.
»Wir sind scheinbar die einzigen Menschen in der Stadt, die noch an den Weihnachtsmann glauben.«
Die anderen Jungs nickten traurig.
»Was soll er denn von uns Menschen denken, wenn jeder seine Geschenke selbst kauft? Dann wird er doch arbeitslos.«, fügte Leon hinzu.
»Das können wir nicht zulassen.«, kam von Tim.
Nicki dachte nach und kritzelte auf seinem Blatt herum. Doch plötzlich begannen seine Augen zu leuchten.
»Wir werden ihm zeigen, dass es noch Hoffnung gibt.«, schlug er vor.
»Wir kennen die Wahrheit und werden alle anderen davon überzeugen.«
Alles, was ihm nun einfiel, schrieb er auf. Leon und Tim nickten immer wieder und stimmten allem zu.
»Aber wir dürfen niemandem was davon verraten.«
Da waren sie sich alle einig.
Nicki und Klaus 01
Mittwoch, 01. Dezember
Nicki saß in seinem Kindersitz und sah aus dem Fenster, während Mama das Auto durch die Straßen steuerte.
»Schau mal, Mama, da ist der Weihnachtsmann. Bekomme ich heute abend meine Geschenke?«
Mama sah sich um und entdeckte eine rotweiße Puppe, die unter einem Fenster hing.
»Das ist nicht der Weihnachtsmann. Das ist nur eine Puppe.«
Nicki wusste nicht was er davon halten sollte.
»Aber schau doch mal, da ist er schon wieder. Er verteilt grad die Geschenke. Kommt er auch zu uns?«
Es war eine weitere Puppe, die auf einem Kamin saß.
Mama sah schon gar nicht mehr hin. Immer wieder hörte sie ihren Sohn vom Weihnachtsmann reden. Langsam ging es ihr auf die Nerven.
»Der kommt nicht zu uns. Es ist noch nicht Weihnachten.«
Nicki war enttäuscht. Er hatte sich doch schon so sehr auf sein Geschenk gefreut. Einen großen Kran hatte er sich gewünscht.
»Aber er kommt doch auch bald zu uns oder? Ich bin doch ein braves Kind gewesen, richtig? Er wird mir doch mein Geschenk bringen?«
Da kam plötzlich ein Auto aus einer Seitenstraße heraus geschossen. Fast hätte es einen Unfall gegeben. Mama konnte noch gerade eben auf die Bremse treten und brachte die Reifen zu quietschen. Dann drückte sie ein paar Mal wütend auf die Hupe und schimpfte, so laut sie konnte.
»Stell dir mal vor, wenn das jetzt der Weihnachtsmann gewesen wäre. Der hat es doch auch immer so eilig.«, brabbelte Nicki vor sich hin.
Nun platzte Mama entgültig der Kragen. Ihr Gesicht lief rot an, als sie sich nach hinten umdrehte und ihren Sohn zur Ruhe ermahnte.
»Nun sei endlich ruhig. Es gibt gar keinen Weihnachtsmann. Das ist alles nur ein Märchen. Er ist nie zu uns gekommen und wird es auch niemals machen. Und jetzt ist Schluss. Wir müssen endlich einkaufen.«
Nicki war entsetzt. Es gab den Weihnachtsmann nicht? Das konnte doch einfach nicht stimmen. Mama log, das war ihm felsenfest klar.
»Das glaub ich dir nicht.«
Und schon begann er zu weinen. Dicke Tränen rannen an seinen Wangen herab. Er wollte sich gar nicht mehr beruhigen. Mama schwieg, parkte das Auto vor dem Supermarkt und packte anschließend ihren Sohn in den Einkaufswagen.
Während sie zwischen den Regalen hin und her fuhren, dachte Nicki angestrengt nach. Er wollte einfach nicht glauben, was er gehört hatte.
»Es gibt ihn doch. Mama weiß das nur nicht, weil sie kein Kind mehr ist.«, murmelte er vor sich hin.
»Und das werde ich ihr auch beweisen. Ich werde ihr ein Foto vom Weihnachtsmann machen, dann muss sie mir einfach glauben. So werde ich das machen.«
Als sie zwei Stunden später wieder zu Hause angekommen waren, verzog sich Nicki gleich in sein Zimmer und schmiedete seine Weihnachtspläne. Er machte wilde Zeichnungen und schrieb viele Zahlen und Buchstaben dazu, die er anschließend selbst nicht mehr lesen konnte. Erst als es dunkel wurde, war er mit seinem Werk zufrieden.
Nach dem Essen legte er sich in sein Bett und schlief bald ein. In der Nacht träumte er, dass er mit dem Weihnachtsmann eine Schlittenfahrt durch den Nachthimmel machte.