Halloween
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583. Das Auge
Halloween. Paula und Emily hatten sich entschlossen, den Abend als Vampirladys in einer Kneipe zu verbringen.
„Pst!“ Paula tippte ihrer Freundin auf die Schulter, während diese nach ihrem Cocktail griff. „Der Typ da drüben hat ein Auge auf dich geworfen.“
Emily drehte sich um, entdeckte den Mann im Zombiekostüm und blickte auf ihr Glas. „Ich weiß.“ Sie stöhnte genervt und fischte das aus aus ihrem Getränk. „Verdammte Untote! Keinen Anstand mehr am verwesten Leib.“
(c) 2025, Marco Wittler
582. Die Höllenkatze
Ein Schrei gellte durch die Straßen der Stadt. Die Menschen, die eben noch gemütlich durch die Straßen flanierten, drehten sich panisch um und traten die Flucht an.
An der Kreuzung war ein Wesen aufgetaucht, das direkt aus der Höhle gekommen sein musste. Eine Katze so schwarz ie die Nacht mit leuchtend roten Augen.
Sie setzte sich gemütlich hin, kicherte leise.
„Ich liebe mein neues Leuchthalsband. Das versetzt die Menschen an Halloween immer in Angst und Schrecken.
(c) 2025, Marco Wittler
569. Die Halloween Meisterschaften: Die Mumie
TRIGGER WARNUNG / CONTENT NOTE:
Bitte lies meine Geschichten einmal selbst, bevor du sie deinen Kindern vorliest. Sie sind zu Halloween etwas gruseliger, auch wenn sie lustig enden. Bitte bewerte vorher, ob dein Kind die Geschichten bereits versteht, damit umgehen kann und sich nicht zu sehr gruselt.
Die Halloween Meisterschaften: Die Mumie
In der großen Pyramide wurde von innen der Deckel eines altes Sarkophags angehoben und zur Seite geschoben. Die Mumie, die seit tausenden Jahren hier begraben lag, hatte nur ein Ziel: den Sieg bei den Halloween Meisterschaften.
Auf wackligen Beinen durchquerte sie ihr Heim, verließ das riesige Bauwerk durch den Seiteneingang und … zerfiel in ihre Einzelteile. Ihre Stoffbahnen hatten sich in der Tür verfangen und rollten sich nun ab wie Toilettenpapier. Der Sieg war dahin.
Captain Ulli Grunz im Reich des Todes – Kapitel 5 – Auf und davon
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Bitte lies meine Geschichten einmal selbst, bevor du sie deinen Kindern vorliest. Sie sind zu Halloween etwas gruseliger, auch wenn sie lustig enden. Bitte bewerte vorher, ob dein Kind die Geschichten bereits versteht, damit umgehen kann und sich nicht zu sehr gruselt.
Auf und davon
Nebelschwaden drangen durch Türen und Fenster herein. Sie hüllten Uli Grunz volltändig ein. Nicht einmal seine eigene Nasenspitze war noch zu erkennen.
»Was geschieht mit mir?«
Einen Augenblick später war der Nebel verschwunden. Ulli saß, gekleidet in einen albernen Matrosenanzug, mitten in einem Klassenraum.
»Mist. Jetzt muss ich meine hoch peinliche Schulzeit erneut durchmachen. Das überlebe ich nicht.«
Schon erklang die Stimme des Todes in seinem Kopf. »Du irrst dich, Captain. Du gehörst nicht mehr zu den Lebenden. Das ist dein ganz persönliches Jenseits.«
Ulli Grunz stöhnte. »Ich muss hier dringend raus.«
Er beugte sich unter den Tisch und griff zur Schultasche. »Wenn der Tod meine Schule eins zu eins kopiert hat, dann bin ich schneller hier raus, als er Friedhof sagen kann.«
Er holte ein Fläschchen mit Seifenlauge aus der Tasche und blies kräftig in den Ring, der sich im Deckel befand. Eine riesige Blase entstand, mit deren Hilfe der Eber aus dem Fenster verschwand.
(c) 2024, Marco Wittler
547. Fridolin vom Flüsterstein
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Fridolin vom Flüsterstein
Fridolin vom Flüsterstein strich ein letztes Mal sein Laken glatt und prüfte den richtigen Sitz der rostigen Kette.
Schritte waren zu hören, der Schlossherr kam. Fridolin sprang aus dem Schrank.
Er rief laut Buh, rasselte mit der Kette und verschwand kichernd in der nächsten Wand. Der Mensch erschrak. Besser hätte der erste Einsatz als Nachtgespenst nicht laufen können.
Der Schlossherr hingegen schmunzelte. Nie hatte hier ein so untalentierter Geist gelebt, aber auch nie ein so liebenswerter.
(c) 2024, Marco Wittler
171. Zombies
Zombies
Paul kam aus dem Baumarkt und trat auf den Parkplatz. Trotz der Wolken am Himmel blendete ihn das Licht.
Blinzelnd nahm er seine Umwelt war. Humpelnde, stöhnende Figuren tummelten sich hier.
„Verdammt! Eine Zombieapokalypse.“
Er leerte seinen Kaffeebecher und wollte in die Sicherheit seines Autos stürmen, als er völlig normale Menschen vor sich sah.
„Ich muss dringend daran denken, meinen Koffeinspiegel regelmäßig aufzufüllen.“
Mit gesenktem Haupt verließ er den Eingangsbereich.
(c) 2023, Marco Wittler