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561. Fridolin vom Flüsterstein im Reich der Schatten
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Bitte lies meine Geschichten einmal selbst, bevor du sie deinen Kindern vorliest. Sie sind zu Halloween etwas gruseliger, auch wenn sie lustig enden. Bitte bewerte vorher, ob dein Kind die Geschichten bereits versteht, damit umgehen kann und sich nicht zu sehr gruselt.
Fridolin vom Flüsterstein im Reich der Schatten
Fridolin vom Flüsterstein kam aus seinem Versteck auf dem Dachboden und erschrak. Da war ein Schatten auf der Tür.
»Wer ist da?«
Das Nachtgespenst fuhr herum. Da war niemand. Wer konnte einen Schatten werfen, obwohl er unsichtbar war?
Fridolin zitterte, wollte sich verstecken. Nur mit größter Anstrengung schwebte er auf die Tür zu und legte seine Hand auf den Schatten.
Er atmete aber erleichtert auf. »Ach, das ist mein Mantel, der am Haken hängt. Ich sollte öfter meine Brille tragen.«
(c) 2024, Marco Wittler
560. Fridolin vom Flüsterstein zur Mitternacht
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Fridolin vom Flüsterstein zur Mitternacht
Fridolin vom Flüsterstein erschrak. Die alte Schrankuhr in der Eingangshalle schlug zwölf Mal.
Mitternacht.
Geisterstunde.
»Ich muss fort. Ich muss hier weg. Die Geister kommen aus ihren Verstecken und werden mich heimsuchen.«
Er schwebte quer durch seinen Dachboden, erschrak, als er an einem großen Spiegel vorbeikam. Fridolin entspannte sich, musste grinsen. »Ach, ich ich bin doch der Geist hier. Vor mir selbst muss ich keine Angst haben.«
Beruhigt versteckte er sich und schlief weiter.
(c) 2024, Marco Wittler
Captain Ulli Grunz im Reich des Todes – Kapitel 13 – Das große Backen
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Das große Backen
»Wie? Was? Woher?«
Der Tod riss Ulli Grunz den Zettel aus der Hand. Der Stempel war echt, aber alles andere kaum zu entziffern. »Mit dieser Sauklaue könntest du glatt den Teufel von seinem Thron stürzen oder Zahnarzt werden. Das tut sich nicht viel.«
»Darauf kannst du dir ein Ei backen.«, stimmte ihm der Captain zu.
»Apropos Backen.«
Der Tod griff in seine Tasche, holte eine Schürze heraus, die er sich um die Taille band. Er setzte sich eine rosa Perücke auf den Kopf und startete einen Live Stream auf seinem Smartphone.
»Herzlich Willkommen beim Großen Backen in Sat 1. Mein Name ist Enie van …«
»Ach, komm schon.« Ulli nahm dem Tod das Handy ab und beendete die Übertragung. »Ich kann diese TV Challenges nicht mehr leiden, seit ich beim perfekten Dinner letzter geworden bin. Niemand mochte meinen Schweinefraß.«
Er nahm den falschen Passierschein wieder an sich und zerriss ihn in zwei Teile. »Du hast mich reingelegt und ich dich. Wir sind quit. Wie geht es weiter?
(c) 2024, Marco Wittler
559. Fridolin vom Flüsterstein verschwindet
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Fridolin vom Flüsterstein verschwindet
Fridolin vom Flüsterstein hörte Stimmen.
»Der Schlossherr hat Besuch. Neugierigen Kinder werden heraufkommen und den Dachboden durchsuchen. Ich brauche ein Versteck.«
Einen Augenblick später öffnete sich die Tür. Fünf kleine Menschen kamen herein und sahen sich mit großen Augen um. Sie durchwühlten Kisten und Truhen, blickten in jede Ecke. Nur das Nachtgespenst entdeckten sie nicht.
Fridolin atmete erleichtert auf. Er hatte sich als Tuch getarnt und sich über einen alten Sessel ausgebreitet.
(c) 2024, Marco Wittler
Captain Ulli Grunz im Reich des Todes – Kapitel 12 – Im Dschungel der Gesetze
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Im Dschungel der Gesetze
Die Person hinter Glasscheibe wirkte so langweilig, dass Ulli nicht sagen, ob es sich um einen Mann, eine Frau oder ein anderes Geschlecht handelte. Doch plötzlich tat sich etwas. Das Gesicht verfärbte sich dunkelrot, lange Hörner wuchsen oberhalb der Stirn und zwei gefährliche Reißzähne schoben sich aus dem Unterkiefer nach oben.
»Passierschein A38. Welch wohliger Klang. Möge sich das Schwein in den linken Gang begeben und in ewiger Verdammnis seinen Verstand verlieren.«
Plötzlich fiel des dem Captain wie Schuppen von den Augen. Passierschein A38. Stammte dieses verfluchte Ding nicht aus einem alten Comic? Jagte der Titelheld nicht eine Ewigkeit hinter diesem Wisch her und verlor beinahe seinen Verstand?
»Nicht mit mir. Ich lasse mich von euch nicht auf den Arm nehmen.«
Seine Klaue griff schnell unter der Fensterscheibe her, griff nach einem Blatt, Stift und Stempel. Er machte sich seinen Passierschein einfach selbst und stand kurz darauf wieder vor dem Tod.
(c) 2024, Marco Wittler
558. Fridolin vom Flüsterstein geistert herum
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Fridolin vom Flüsterstein geistert herum
Fridolin vom Flüsterstein schwebte vor dem Zimmer des Schlossherrn. Sollte er, wie es sich für ein Nachtgespenst schickte, durch die Wand gehen?
Er zögerte kurz, dann tat er es. Lautlos beugte sich herab und … tippte ihm auf die Schulter.
»Entschuldigung, dass ich störe. Ich habe den Schlüssel zu meinem Dachboden verlegt. Könntest du mir deinen borgen?«
Der Schlossherr nickte. Er wollte Fridolin nicht beschämen und verzichtete darauf, ihm zu erklären, dass er überall durch Wände gehen konnte.
(c) 2024, Marco Wittler
Captain Ulli Grunz im Reich des Todes – Kapitel 11 – Amtsschimmel
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Kapitel 11 – Amtsschimmel
Der Tod packte zu. Mir nichts, dir nichts standen sie vor einem so hohen Gebäude, dass man nicht erkennen konnte, wo es endete. Es verschwand einfach in den Wolken.
»Verdammte Sch … Was ist das? Wohin hast du mich gebracht?«
»Du willst nach Hause? Du willst zurück in dein erbärmliches Leben, dass du in dieser fliegenden Konservendose verbringst?«
Captain Ulli Grunz nickte heftig mit dem Kopf.
»In Ordnung. Geh da rein. Das ist unsere Hauptverwaltung. Du fragst einfach an der Information nach Passierschein A38. Sobald du den hast, lasse ich dich gehen und werde dich nie wieder behelligen. Hm. Zumindest die nächsten dreißig, vielleicht vierzig Jahre. Deal?« Er streckte Ulli die Hand entgegen.
»Deal!« Der Captain schlug ein und betrat das Gebäude. »Passierschein A38? Das habe ich irgendwo schon einmal gehört. Ich kann mich nur nicht mehr daran erinnern.«
Er trat vor den Informationsschalter und klopfte gegen das Glas. »Einmal Passierschein A38, bitte.«
(c) 2024, Marco Wittler
557. Fridolin vom Flüsterstein ist auf und davon
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Fridolin vom Flüsterstein ist auf und davon
Fridolin vom Flüsterstein wurde aus dem Schlaf geweckt. Etwas war mit großer Kraft gegen das Schloss gestoßen und hatte die Mauern beben lassen.
Das Nachtgespenst verließ sein Versteck auf dem Dachboden, schwebte durch eine der Außenwände und wurde augenblicklich fortgerissen.
»Ah! Was soll das?«
Fridolin sah sich um. Er war inmitten eines wilden Sturms gefangen. Sein geisterhafter Körper, leicht wie in Blatt im Wind, wirkte wie ein Segel.
»Verdammt! Hätte ich doch nur den Wetterbericht gelesen.«
(c) 2024, Marco Wittler
Captain Ulli Grunz im Reich des Todes – Kapitel 10 – Die lieben Kleinen
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Kapitel 10 – Die lieben Kleinen
Lautes Lachen drang aus allen Richtungen an Ullis Ohr. Er sah sich um. Bestimmt zwei Dutzend Ferkel und Frischlinge umringten, schwer bewaffnet mit Papier und Bleistiften. Man sah ihnen die Anstrengung regelrecht an. Sie alle ließen ihre Zungen durch die halb geschlossenen Lippen heraushängen.
Der Tod beugte sich herab. Ulli konnte seinen Atem spüren. Ein widerlicher Mundgeruch stieg in seine Nase.
Moment mal. War der Tod nicht auch selbst tot? Warum atmete er dann?
»Schau genau zu, Ulli Grunz.«, flüsterte der Tod. »Sie sind alle besser als du. Findest du das nicht unangenehm? Ist dir das nicht peinlich? Ich an deiner Stelle würde mich vor Scham im Grabe umdrehen.«
Ullis Gesicht wurde puterrot. Es schien, als würde Rauch aus seinen Ohren aufsteigen. Langsam drehte er sich zum Tod um, sah ihm tief in die leeren Augenhöhlen.
»Was. Zur. Hölle. Willst. Du. Von. Mir? Verdammt nochmal!«
»Jetzt kommen wir der Sache näher.« Der Tod grinste breit.
(c) 2024, Marco Wittler
556. Fridolin vom Flüsterstein hat Angst
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Fridolin vom Flüsterstein hat Angst
Fridolin vom Flüsterstein schreckte aus seinen Gedanken auf. »Nanu? Wer klingelt so spät noch an den Toren des Schlosses?«
Das Nachtgespenst schwebte langsam durch Wände und Decken, erreichte den Eingang und öffnete. Draußen standen schaurige Gestalten. Eine Mumie, ein Vampir, eine Hexe und ein großes Monster.
Fridolin bekam Panik, begann zu schreien.
»Süßes oder Saures!«, riefen ihm die Kinder entgegen.
Das Nachtgespenst atmete erleichtert auf. »Warum muss Halloween immer so schaurig sein?«
(c) 2024, Marco Wittler