Oktober, 2024
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Captain Ulli Grunz im Reich des Todes – Kapitel 21 – Ab geht die wilde Maus
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Bitte lies meine Geschichten einmal selbst, bevor du sie deinen Kindern vorliest. Sie sind zu Halloween etwas gruseliger, auch wenn sie lustig enden. Bitte bewerte vorher, ob dein Kind die Geschichten bereits versteht, damit umgehen kann und sich nicht zu sehr gruselt.
Kapitel 21 – Ab geht die wilde Maus
Ulli Grunz konnte den verwirrten Blick des Todes in seinem Rücken spüren. Ein breites Grinsen stahl sich auf sein Gesicht. Er schien es geschafft zu haben, den alten Knochenmann aus der Fassung zu bringen.
Er drehte sich kein weiteres Mal um. Nach ein paar Metern erreichte er die Deichkrone und verschwand auf der anderen Seite.
»Wow!«
Ulli stockte der Atem. Unter Hölle hatte er sich immer Feuer, Flammen, Hitze und Schmerzen vorgestellt. Was er allerdings bisher erlebt hatte, entsprach nichts von Alledem. Doch was er nun sah, sprengte seine Vorstellungskraft.
»Das ist ein Jahrmarkt, eine Kirmes. Wie krass. Vielleicht kann ich das zu meinem Vorteil nutzen.«
Er lief los, ließ ein, zwei, drei Fressbuden links liegen, griff sich im Lauf eine große Zuckerwatte und sprang in den leeren Wagen einer Achterbahn. »Auf, auf und davon.«
Das Gefährt startete, gewann sehr schnell an Geschwindigkeit und brauste davon. »Das soll mir der Tod erstmal nachmachen.«
(c) 2024, Marco Wittler
567. Die Halloween Meisterschaften: Das Kürbisgesicht
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Die Halloween Meisterschaften: Das Kürbisgesicht
Das große Kürbisgesicht kicherte. Dieses Jahr würde es die Halloween Meisterschaften für sich entscheiden. Dieses Jahr würde es als Schrecken der Nachtgeschöpfe ausgezeichnet werden.
Es lauerte oben auf dem Dach und blickte durch den Kamin ins Haus. Die Hexe war nur noch wenige Schritte entfernt und würde den größten Schrecken von allen erleben.
Das Kürbisgesicht ließ sich laut kreischend fallen und … landete im Suppentopf.
»Der Sieg ist mein!«, sagte die Hexe. »Dich verspeise ich zum Mittag.«
(c) 2024, Marco Wittler
Captain Ulli Grunz im Reich des Todes – Kapitel 20 – Anarchie
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Kapitel 20 – Anarchie
»Du kannst dir deinen Bikini sonst wo hinstecken. Gern auch dort hin, wo niemals die Sonne scheint.«
»Verstehst du denn nicht?« Der Tod hielt ihn auf. »Auch wenn wir hier in der Hölle sind. Hier gibt es Regeln an die man sich halten muss. So ist nun mal das System.«
»Ich pfeife auf das System. Das System kann mich mal. Ich … ich …«
Ulli hielt inne und begann zu grinsen. »Moment mal. Wie machst du das eigentlich? Immer wenn du etwas sagst oder eine Handbewegung machst, passiert etwas. Ist das etwa auch ein Teil des Systems?«
Der Captain lachte, hob langsam die Hand und schnippte. Schon veränderte sich seine Uniform. Sie färbte sich schwarz, riss an mehreren Stellen auf. Reißverschlüsse wichen Sicherheitsnadeln. Seine bis eben noch makellose Frisur wich aufrecht stehenden, bunten Haaren.
»Ich pfeife auf das System. Ich pfeife auf eure Regeln. Ich mache nicht mehr mit.« Ulli marschierte los, blieb aber nach mehreren Metern stehen. »Hast du mal ne Mark?«
(c) 2024, Marco Wittler
566. Fridolin vom Flüsterstein fliegt
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Fridolin vom Flüsterstein fliegt
Fridolin vom Flüsterstein hatte sich in der Schlossbibliothek ein spannendes Buch ausgeliehen. Nun lag das Schlossgespenst auf seinem Teppich auf dem Dachboden.
Seite um Seite verschlang er die Geschichte, bis ihm etwas komisch vorkam. Der Teppich schwebte ein Stück über dem Boden und bewegte sich durch den Raum.
Fridolin erschrak, schrie und sprang auf. Fliegende Teppiche gab es nur in Märchen.
Vorsichtig lugte er darunter und grinste. Ein Trupp Ameisen war dabei, den Teppich zu stibitzen.
(c) 2024, Marco Wittler
Captain Ulli Grunz im Reich des Todes – Kapitel 19 – Landgang
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Kapitel 19 – Landgang
Sie erreichten das Ufer und gingen an Land. Der breite Strand ging von einem Ende des Horizonts zum anderen. Unter anderen Voraussetzungen hätte es ein wunderschöner Ort sein können. Ulli Grunz hatte dafür allerdings wenig übrig. Er wollte das Unausweichliche schnell hinter sich bringen und marschierte los.
»Jetzt komm schon.«, herrschte er den Tod an, der sich bis jetzt nicht vom Fleck bewegt hatte. »Willst du hier etwa Wurzeln schlagen?«
Der Tod schüttelte den Kopf. »Das ist ein Badestrand. Wir müssen hier Badekleidung tragen.« Er zog sich den Umhang über den Kopf und gab so das erste Mal die Sicht auf komplettes Skelett frei. Nun ja, nicht ganz. Er trug immerhin noch einen schicken rosa Bikini. »Na, was meinst du? Steht der mir?«
Ulli tippte sich mehrmals an die Stirn. »Du hast doch einen Vogel. Was ist, wenn ich mich weigere? Wer sollte mich schon erwischen und was erwartet mich dann?«
»Der Bademeister schickt dich natürlich für jeden Verstoß ins Fegefeuer. Was auch sonst?«
(c) 2024, Marco Wittler
565. Fridolin vom Flüsterstein und das bunte Herbstlaub
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Fridolin vom Flüsterstein und das bunte Herbstlaub
Fridolin vom Flüsterstein erschrak. Das Fenster schlug auf. Buntes Herbstlaub wehte herein. Schnell machte das Schlossgespenst die Öffnung wieder zu und wunderte sich, dass die Blätter weiter in der Luft tanzten und nicht auf dem Boden landeten.
»Da müssen Geister am Werk sein.«
Langsam schwebte Fridolin näher. Er schüttelte verschämt den Kopf. »Brille vergessen.«
Es war ein Schwarm Schmetterlinge, die um ihm flogen.
»Bleibt mal schön bei mir. Hier könnt ihr den kalten Winter überstehen.«
(c) 2024, Marco Wittler
Captain Ulli Grunz im Reich des Todes – Kapitel 18 – Auf See
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Kapitel 18 – Auf See
Ulli wurde nur langsam wach. Das Licht der Sonne blendete ihn. Er brauchte ein paar Minuten, bis er seine Augenlider öffnen konnte.
»Wo sind wir?«
Es spielte keine Rolle, in welche Richtung er sah. Vorn, hinten, links und rechts, überall nur Wasser. Sie befanden sich mitten im Meer. Der Captain saß auf einer Kutsche, die von acht kräftigen Seepferdchen über das Wasser gezogen wurde.
»Ich komme mir gerade vor, als säße ich im Sommerschlitten des Weihnachtsmann. Warum entführst du mich schon wieder?«
Der Tod fuhr herum. »Was heißt denn hier schon wieder? Immer noch!« Er unterbrach sich, schüttelte den Kopf. »Ich entführe dich überhaupt nicht. Ich bringe dich nur zu deiner ewigen Verdammnis. Also verdreh hier nicht die Tatsachen. Die Regeln mache immer noch ich.«
Ulli seufzte. »Und wo finde ich nun meine ewige Verdammnis?«
Der Tod zog an den Zügeln. Die Kutsche blieb abrupt stehen. »Hast du einen Schaden an deinem Kurzzeitgedächtnis? Ich bringe dich wieder in die Volkshochschule.«
(c) 2024, Marco Wittler
564. Fridolin vom Flüsterstein wird gestört
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Fridolin vom Flüsterstein wird gestört
Fridolin vom Flüsterstein schlief unruhig und wurde immer wieder aus seinen Träumen gerissen. Immer wieder hatte das Schlossgespenst das Gefühl, jemand wolle absichtlich stören.
Fridolin warf sich hin und her. An Ruhe war einfach nicht zu denken.
Er setzte sich auf, rechnete mit dem Schlimmsten und … entdeckte eine kleine Katze am Fußende, die immer wieder an seinem Geisterlaken zupfte.
»Ach, wie süß! Von dir lasse ich mich gern stören.« Er legte sich hin und lachte. Jedes Krallen kitzelte.
(c) 2024, Marco Wittler
Captain Ulli Grunz im Reich des Todes – Kapitel 17 – Unter dem Sternenhimmel
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Kapitel 17 – Unter dem Sternenhimmel
Ulli saß im warmen Sand. Er blickte zum Himmel hinauf und sah den Sternen fasziniert beim Funkeln zu. »Endlich ein klein wenig Frieden. Ich würde so gern hoffen, dass er mich hier nicht findet. Aber das wird nicht geschehen. Er hat mir selbst den Weg hierher geöffnet.«
Schon spürte er die knöcherne Hand des Todes auf seiner Schulter. »Ein klein wenig Frieden. Wie recht du hast. Das kann ich jetzt gut gebrauchen?«
Der Knochenmann setzte sich. »Machen wir eine Pause?«
»Das ist das erste Mal, dass wir einer Meinung sind.«
Sie lachten. Der Tod griff in seine Tasche und holte zwei Flaschen hervor. »Trinken wir eine Limo?«
Sie stießen an, tranken und erzählten sich gegenseitig ihre Lebensgeschichten. Irgendwann waren sie so entspannt, dass sie begannen, einen alten Klassiker zu summen und zu singen.
»Ich seh’ den Sternenhimmel, Sternenhimmel, Sternenhimmel, oho.«
Kurz vor Sonnenaufgang kippte Ulli zur Seite und wurde ohnmächtig.
»Verdammt, hat das lange gedauert.«
(c) 2024, Marco Wittler
563. Fridolin vom Flüsterstein und das geheimnisvolle Gemälde
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Fridolin vom Flüsterstein und das geheimnisvolle Gemälde
Fridolin vom Flüsterstein wurde aus seinen Träumen geholt. Müde sah sich das Schlossgespenst auf seinem Dachboden. Irgendwer hatte sich Zutritt verschafft und murmelte vor sich hin.
Er entdeckte das Gemälde an der Wand, dass zu bewegen schien, und über Dinge aus der Vergangenheit berichtete.
»So etwas kann es nicht geben. Das glaub ich nicht.«
Er kam näher, nahm das Gemälde unter die Lupe und grinste.
»Ich brauche meine Brille. Jetzt halte ich schon die Nachrichten im Fernseher für ein Gemälde.«
(c) 2024, Marco Wittler