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Captain Ulli Grunz im Reich des Todes – Kapitel 24 – Quaksalber
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Bitte lies meine Geschichten einmal selbst, bevor du sie deinen Kindern vorliest. Sie sind zu Halloween etwas gruseliger, auch wenn sie lustig enden. Bitte bewerte vorher, ob dein Kind die Geschichten bereits versteht, damit umgehen kann und sich nicht zu sehr gruselt.
Kapitel 24 – Quaksalber
Ulli Grunz stöhnte genervt. »Wird man dich eigentlich nie los? Gibt es keinen Trick, keinen Plan, um dich hinter das Licht zu führen?«
Der Tod lachte. »Wie stellst du dir das vor? Das hier ist meine Welt, zumindest bin ich ein Teil davon. Du kannst die Regeln nicht brechen oder ändern, denn ich habe sie gemacht.«
Abrupt wurden die Beiden aus dem Wagen geschleudert, der gegen eine Sanddüne gestoßen war. Sie waren zurück am Strand.
»Aua!« Ulli rieb sich das Knie, der Tod den Knöchel. Glücklicherweise hatten sie keine schlimmeren Verletzungen erlitten.
»Ich kenne das einen guten Heiler.«, schlug der Tod vor. »Der bringt uns wieder auf Vordermann. Danach können wir unsere wilde Jagd fortsetzen. Aber pass bitte auf, der Typ ist ein Quaksalber.«
Sie humpelten Seite an Seite zu einer kleinen Hütte, vor der sich eine Ente befand. »Quak!« Mehr hatte sie nicht zu sagen.
»Und wo ist jetzt der Heiler?«
Der Tod zeigte auf die Ente. »Doktor Quaksalber. Das hatte ich doch gesagt.«
570. Die Halloween Meisterschaften: Der Vampir
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Die Halloween Meisterschaften: Der Vampir
Der Vampir entstieg seinem Sarg in der Gruft. Endlich war es Nacht. Endlich konnte er sich auf den Weg machen, um die anderen Geschöpfe der Nacht zu gruseln und den Sieg der Halloween Meisterschaften zu holen.
Er stieg die lange Treppe hinauf, jede einzelne Stufe knarzte. Er verließ das Haus und erschrak. Jemand hatte seinen Garten mit hunderten Sonnenblumen bepflanzt.
Der Vampir versuchte noch, sich umzudrehen, ins sichere Haus zu flüchten, doch da war er bereits zu Staub zerfallen.
(c) 2024, Marco Wittler
Captain Ulli Grunz im Reich des Todes – Kapitel 23 – Wind im Gesicht
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Kapitel 23 – Wind im Gesicht
Der Wagen der Achterbahn, in dem sich Ulli Grunz befand, raste auf eine Kurve zu. Dem Captain war der Spaß längst vergangen und hatte einem flauen Gefühl im Magen Platz gemacht.
»Das schaffe ich niemals. Ich bin viel zu schnell.«
Er umklammerte den Griff vor sich, senkte seinen Kopf. Es krachte. Schienen barsten. Der Wagen flog aus der Verankerung und brauste einfach weiter.
Ulli sah wieder auf. »Alter, wie krass ist das denn?« Er wähnte sich bereits auf der sicheren Seite. Wie sollte ihn sein Verfolger jetzt noch einholen? »Nur weg von hier. Überall ist es besser, als in der Hölle.«
Da erhob sich im Wagen hinter dem Captain der Tod. Er ließ sich den Fahrtwind um die nicht vorhandene Nase wehen. Hätte er welche besessen, er hätte die Augen geschlossen und die wilde Fahrt genossen.
»Ist das nicht herrlich, Ulli Grunz? So viel Spaß habe ich schon lange nicht mehr gehabt. Warum hat mir eigentlich niemand gesagt, dass Achterbahnen so toll sind?«
569. Die Halloween Meisterschaften: Die Mumie
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Die Halloween Meisterschaften: Die Mumie
In der großen Pyramide wurde von innen der Deckel eines altes Sarkophags angehoben und zur Seite geschoben. Die Mumie, die seit tausenden Jahren hier begraben lag, hatte nur ein Ziel: den Sieg bei den Halloween Meisterschaften.
Auf wackligen Beinen durchquerte sie ihr Heim, verließ das riesige Bauwerk durch den Seiteneingang und … zerfiel in ihre Einzelteile. Ihre Stoffbahnen hatten sich in der Tür verfangen und rollten sich nun ab wie Toilettenpapier. Der Sieg war dahin.
Captain Ulli Grunz im Reich des Todes – Kapitel 22 – Ein Farbtupfer am Himmel
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Kapitel 22 – Ein Farbtupfer am Himmel
Ulli Grunz ließ seinen Blick schweifen. Die Kirmes war herrlich. Sie war bunt und sorgte für jede Menge Spaß.
»Mal ganz ehrlich, was macht so ein wundervoller Ort im Herzen der Hölle?«
Der Captain schmunzelte. Irgendwie passten die Begriffe Herz und Hölle so gar nicht in einen gemeinsamen Satz. »Also, was macht diesen Ort so schrecklich, dass er hier seinen berechtigten Platz hat?«
Ein Farbtupfer am Himmel lenkte ihn von seinen Gedanken ab. Ein Luftballon, der kunstvoll zu einem Hund geknotet worden war, trieb langsam auf die Wolken zu.
»Es ist ein Jahrmarkt. Der kann nicht böse sein. Das gibt es einfach nicht.«
Ein Vogel näherte sich dem Ballon, der plötzlich ein Eigenleben entwickelte. Er riss sein Maul auf, ohne zu platzen und verschlang das Federtier mit einem Bissen.
»Verdammt! Jetzt weiß ich, was diesen Ort zur Hölle macht.«
Nun drangen auch Schreie an sein Ohr, die aus einer Geisterbahn stammten.
»Ich muss hier dringend weg.«
(c) 2024, Marco Wittler
568. Die Halloween Meisterschaften: Die kleine Hexe
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Die Halloween Meisterschaften: Die kleine Hexe
Die kleine Hexe warf einen Blick in den Spiegel. Ihre Haare standen in alle Richtungen ab. Ihre Warze saß an der richtigen Stelle auf der Nase. Perfekt.
»Heute werde ich alle Geschöpfe der Nacht zu Tode erschrecken und den Pokal der Halloween Meisterschaften gewinnen.«
Sie schnappte sich ihren Besen, verließ das Haus und setzte sich auf den knorrigen Stiel. Sie hob nicht ab.
Verzweifelt sah die Hexe auf die Anzeigen. »Verdammt! Ich habe ihn nicht aufgetankt.« Den Sieg konnte sie vergessen.
(c) 2024, Marco Wittler
Captain Ulli Grunz im Reich des Todes – Kapitel 21 – Ab geht die wilde Maus
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Kapitel 21 – Ab geht die wilde Maus
Ulli Grunz konnte den verwirrten Blick des Todes in seinem Rücken spüren. Ein breites Grinsen stahl sich auf sein Gesicht. Er schien es geschafft zu haben, den alten Knochenmann aus der Fassung zu bringen.
Er drehte sich kein weiteres Mal um. Nach ein paar Metern erreichte er die Deichkrone und verschwand auf der anderen Seite.
»Wow!«
Ulli stockte der Atem. Unter Hölle hatte er sich immer Feuer, Flammen, Hitze und Schmerzen vorgestellt. Was er allerdings bisher erlebt hatte, entsprach nichts von Alledem. Doch was er nun sah, sprengte seine Vorstellungskraft.
»Das ist ein Jahrmarkt, eine Kirmes. Wie krass. Vielleicht kann ich das zu meinem Vorteil nutzen.«
Er lief los, ließ ein, zwei, drei Fressbuden links liegen, griff sich im Lauf eine große Zuckerwatte und sprang in den leeren Wagen einer Achterbahn. »Auf, auf und davon.«
Das Gefährt startete, gewann sehr schnell an Geschwindigkeit und brauste davon. »Das soll mir der Tod erstmal nachmachen.«
(c) 2024, Marco Wittler
567. Die Halloween Meisterschaften: Das Kürbisgesicht
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Die Halloween Meisterschaften: Das Kürbisgesicht
Das große Kürbisgesicht kicherte. Dieses Jahr würde es die Halloween Meisterschaften für sich entscheiden. Dieses Jahr würde es als Schrecken der Nachtgeschöpfe ausgezeichnet werden.
Es lauerte oben auf dem Dach und blickte durch den Kamin ins Haus. Die Hexe war nur noch wenige Schritte entfernt und würde den größten Schrecken von allen erleben.
Das Kürbisgesicht ließ sich laut kreischend fallen und … landete im Suppentopf.
»Der Sieg ist mein!«, sagte die Hexe. »Dich verspeise ich zum Mittag.«
(c) 2024, Marco Wittler
Captain Ulli Grunz im Reich des Todes – Kapitel 20 – Anarchie
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Kapitel 20 – Anarchie
»Du kannst dir deinen Bikini sonst wo hinstecken. Gern auch dort hin, wo niemals die Sonne scheint.«
»Verstehst du denn nicht?« Der Tod hielt ihn auf. »Auch wenn wir hier in der Hölle sind. Hier gibt es Regeln an die man sich halten muss. So ist nun mal das System.«
»Ich pfeife auf das System. Das System kann mich mal. Ich … ich …«
Ulli hielt inne und begann zu grinsen. »Moment mal. Wie machst du das eigentlich? Immer wenn du etwas sagst oder eine Handbewegung machst, passiert etwas. Ist das etwa auch ein Teil des Systems?«
Der Captain lachte, hob langsam die Hand und schnippte. Schon veränderte sich seine Uniform. Sie färbte sich schwarz, riss an mehreren Stellen auf. Reißverschlüsse wichen Sicherheitsnadeln. Seine bis eben noch makellose Frisur wich aufrecht stehenden, bunten Haaren.
»Ich pfeife auf das System. Ich pfeife auf eure Regeln. Ich mache nicht mehr mit.« Ulli marschierte los, blieb aber nach mehreren Metern stehen. »Hast du mal ne Mark?«
(c) 2024, Marco Wittler
566. Fridolin vom Flüsterstein fliegt
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Fridolin vom Flüsterstein fliegt
Fridolin vom Flüsterstein hatte sich in der Schlossbibliothek ein spannendes Buch ausgeliehen. Nun lag das Schlossgespenst auf seinem Teppich auf dem Dachboden.
Seite um Seite verschlang er die Geschichte, bis ihm etwas komisch vorkam. Der Teppich schwebte ein Stück über dem Boden und bewegte sich durch den Raum.
Fridolin erschrak, schrie und sprang auf. Fliegende Teppiche gab es nur in Märchen.
Vorsichtig lugte er darunter und grinste. Ein Trupp Ameisen war dabei, den Teppich zu stibitzen.
(c) 2024, Marco Wittler